Tag der offenen Tür 2019 an der ifs

Auch in diesem Jahr veranstaltet die ifs internationale filmschule köln wieder einen Tag der offenen Tür am 06. Juli 2019 von 11 bis 18 Uhr. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen. Die ifs stellt an diesem Tag ihr Studien- und Weiterbildungsangebot vor. Studenten aus den aktuellen Jahrgängen und Alumni präsentieren Ergebnisse und Inhalte der einzelnen Programme. Im Gespräch mit Dozenten, Studenten, Alumni und dem Team der ifs können Sie sich umfassend informieren. Weitere Infos folgen.

Neues von ifs-Alumni

Seine NRW-Kinopremiere feiert der außergewöhnliche Dokumentarfilm »Dark Eden«, produziert von ifs-Absolventin Melanie Andernach, am 05.04. um 19 Uhr im Düsseldorfer Metropol in Anwesenheit der Regisseurinnen Jasmin Herold und Michael Beamish. »Drei« von Regisseur und ifs-Absolvent Engin Kundag läuft im NRW-Wettbewerb bei den Int. Kurzfilmtagen Oberhausen. Der Dokumentarfilm »Searching Eva« (R: Pia Hellenthal), an dem die Editorinnen und ifs-Alumni Yana Höhnerbach, Holger Buff und Friederike Dörffler beteiligt waren, läuft als Nordamerika-Premiere bei Hot Docs in Toronto.
Der Spielfilm »Alle in einem Boot« (R: Tobias Stille), für den ifs-Absolvent Mathis Hanspach die Kamera verantwortete, hat seine Festivalpremiere auf dem Achtung Berlin-Festival.
Im Dreh befindet sich das Doku-Projekt »Eggs, Rocks, Human Beings«, an dem gleich mehrere ifs-Alumni beteiligt sind: Fabian Wallenfels (P/R), Levin Hübner (P/R), Fabian Klein (K), Holger Buff (SD/M) und Jascha Viehl (M).
Die preisgekrönte Comedy-Serie »Das Institut – Oase des Scheiterns« wird unter der Regie von ifs-Alumnus Markus Sehr fortgesetzt. Für die zweite Staffel werden derzeit acht neue Folgen gedreht.
Kurz vor dem Abschluss der Dreharbeiten stehen »Marie Brand und die Liebe zu viert« (AT), für den ifs-Alumna Anne Maschlanka als Junior Producerin tätig ist und die Folge »Schön und tot« (AT) der Krimireihe »Die Füchsin«, bei der wieder ifs-Absolventin Elisabeth Feltes als Produktionskoordinatorin im Einsatz ist.

»ifs-Begegnung« mit Hariharan Krishnan

»ifs-Begegnung«
mit Hariharan Krishnan

Dienstag, 19. März 2019 | 19 Uhr

Auf der Leinwand:
»Current«
(I 1992, Regie / Buch / Produktion: Hariharan Krishnan, 140 Min., National Film Development
Cooperation of India, OmeU)

Anschließend Gespräch mit dem Regisseur und Produzent Hariharan Krishnan über seine Arbeit, moderiert von Su Nicholls-Gärtner (ifs)

Das Gespräch findet in englischer Sprache statt.

Eintritt frei | Filmforum NRW / Kino im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln

Der indische Filmregisseur Hariharan Krishnan ist Professor für Kreative Künste an der Krea Universität in Sri City, Andhra Pradesh, Indien. Er studierte Filmregie am renommierten Film & TV Institute of India in Pune. In seiner fast 40-jährigen Karriere als Filmemacher hat Hariharan neun Spielfilme und über 350 Kurzfilme, Dokumentationen und Fernsehserien in Tamil, Marathi und Hindi produziert und inszeniert. Sein Debütfilm »Ghashiram Kotwal« feierte 1978 Premiere auf der Berlinale. Für »Ezhavathu Manithan« erhielt er u. a. 1983 den National Film Award for Best Feature Film in Tamil. Der Low-Budget-Arthouse-Film »Current« ist sein erster Spielfilm in Hindi. Seine Leidenschaft für das Unterrichten hat ihn als Dozent vom Film Institute in Pune 1995 zur University of Pennsylvania geführt. Im Jahr 2004 war er Mitbegründer der LV Prasad Film & TV Academy mit einem neuen filmpädagogischen Ansatz. Zehn Jahre später wechselte er als Professor für Creative Sciences an die Mahindra École Centrale in Hyderabad.
An der ifs hält er bei der Auftaktveranstaltung zum Sommersemester 2019 im Bachelorstudiengang Film eine Keynote zum Thema »Directing the Future«

Zum Film: Der Kampf des Individuums gegen das korrupte Establishment wird anhand der Geschichte des Bauern Velu erzählt. Velu besitzt ein kleines Zuckerrohrfeld. Er vertraut darauf, dass ihm für die Zahlung einer Stromrechnung vom Electricity Board Aufschub gewährt wird. Als aber der Strom abgestellt wird, sind er und seine Frau Sita am Boden zerstört. Hilfe kommt endlich aus einer völlig unerwarteten Richtung. Ihr Nachbar Radha, auf den die übrigen Dorfbewohner herabblicken, bringt die Stromzufuhr wieder in Gang – und stärkt den Glauben an grundlegende menschliche Werte.

Eine Veranstaltung der ifs internationale filmschule köln im Rahmen des Filmforums NRW e.V.
Eine Reservierung von Karten ist nicht möglich. Weitere Informationen unter 0221 920188-231 oder info@filmschule.de

»ROAN« auf der Feminist Film Week ausgezeichnet

Bei der Premiere des ifs-Films »ROAN« auf der Berlin Feminist Film Week (7.-13.3.) wurde die Dokumentation mit dem AUDIENCE AWARD ausgezeichnet.

In dem Film ROAN (R: Thuy Trang Nguyen, K: Katarzyna Mazur, Ann-Katrin Pauly, E: Ebru Sara Bilen) entfaltet sich die zärtliche Beziehung zwischen einer vietnamesischen Großmutter und ihrer Enkeltochter, die in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Während sie einen Tag in der Wohnung der Großmutter in Berlin-Reinickendorf verbringen, teilen sie nicht nur kleine Überraschungen des Alltäglichen miteinander, sondern stellen sich auch größere, existenzielle Fragen des Lebens.

Weitere Infos zum Film gibt es hier.

Neues von ifs-Alumni

Unter anderen Umständen @ Network Movie

Am 18.03. zeigt das ZDF um 20.15 Uhr den Krimi »Unter anderen Umständen – Im finsteren Tal«. Producerin für Network Movie war ifs-Absolventin Lydia-Maria Emrich. Mehr

Der Spielfilm »Rewind – Die zweite Chance« von Regisseur und ifs-Absolvent Johannes Sievert ist ab sofort auf amazon zu sehen. An der u. a. von der Film- und Medienstiftung NRW geförderten Produktion waren auch weitere ifs-Alumni beteiligt: Patricia Testor (Editing), Cora Pratz (Art Direction), Matthias Backmann (VFX). Mehr

Der mit dem Studenten-Oscar ausgezeichnete Regisseur und ifs-Absolvent Elmár Imánov dreht nach eigenem Drehbuch die Tragikomödie »Rastlos«. Für den Kinofilm, der komplett in NRW gedreht wird, erhielt er mit Produzentin und ifs-Absolventin Eva Blondiau 500.000 Euro Förderung der
Film- und Medienstiftung NRW.

Über eine Nominierung für den Deutschen FersehKrimi-Preis können sich Autorin und ifs-Absolventin Britta Stöckle (»Rufmord« ) sowie Autor und ifs-Absolvent Magnus Vattrodt (»Tatort – Für immer und dich«) freuen. Die Verleihung findet am 15.03. statt.

GEECT Conference »Embracing Diversity in European Film Schools«

Vom 06. bis 08.03. richtete die ifs in Köln den zweiten Teil der GEECT-Konferenz »Embracing Diversity in European Film Schools« aus. Im Fokus der Konferenz stand in Vorträgen und Workshops die Frage, wie Filmschulen mit Themen wie kultureller und sozialer Diversität, Migration, demografischem Wandel, Gendergerechtigkeit und sexueller Orientierung umgehen können und sollten – sowohl in Forschung und Lehre, als auch in den Hochschulstrukturen und im filmischen Schaffen der Studierenden. Der erste Teil der Konferenz fand Ende Januar an der Nederlandse Filmacademie in Amsterdam statt.
Mehr Infos hier.

Fotos von der Konferenz finden Sie hier:
>> Welcome
>> Tag 1
>> Tag 2

»Kameradialog: Hands-On« mit dem DoP Oliver Roetz

»Kameradialog: Hands-On« mit dem DoP Oliver Roetz
und dem Magazin Film & TV Kamera – präsentiert von Panasonic

Donnerstag, 21. Februar 2019, 19 Uhr – 21 Uhr
Veranstaltungsort: Kino der ifs internationale filmschule köln
Zugang: Schanzenstr. 28, 51063 Köln
Eintritt frei

In der Veranstaltungsreihe »Kameradialog« lädt das Fachmagazin Film & TV Kamera regelmäßig Kameraleute zum Gespräch. Gemeinsam mit der ifs internationale filmschule köln wird das Format 2019 um einen Hands-On-Aspekt erweitert. Damit bringen die Abende filmische Bildgestaltung und Kamera-Technologie zusammen.

Unser Gast im Februar ist Director of Photography Oliver Roetz. Nach Abitur und Ausbildung zum Kamera-Assistenten reiste er als Kameramann um die ganze Welt und hat für »Terra X« schon auf allen Kontinenten gedreht. Anfang der 2000er Jahre spezialisierte Roetz sich auf Steadicam und war für TV-Produktionen (u. a. »ARD Sportschau« und dem »NRW Duell«) sowie für Kinofilme (»Das große Rennen«) im Einsatz.
Timo Landsiedel, Chefredakteur von Film & TV Kamera, spricht mit Oliver Roetz über seinen Einsatz der Panasonic AU-EVA1, die seit 2017 die Varicam-Reihe des Herstellers ergänzt. Wie ist die gestalterische Herangehensweise von Oliver Roetz an seine Projekte? Für welche Projekte eignet sich die EVA1-Kamera besonders? Wie ist Roetz’ Workflow mit der EVA1? Und welche Tipps kann er Anwendern mitgeben, vom Handling über die Lowlight-Performance bis zum eingesetzten Zubehör?

Der erste Teil des Gesprächs widmet sich der Arbeit von Oliver Roetz mit der EVA1. Im zweiten Teil beantwortet der DoP gezielt Fragen aus dem Publikum zum vorgestellten Kamerasystem.

Eine Veranstaltung des Fachmagazins Film & TV Kamera in Kooperation mit der ifs internationale filmschule köln mit Unterstützung von Panasonic.

Foto: © Panasonic

ifs-Absolvent Florian Ross wird beim US-Filmfestival »Berlin & Beyond« gekürt

Gratulation an ifs-Absolvent Florian Ross! Für seinen Film »Vielmachglas« wurde er beim größten deutschsprachigen US-Filmfestival »Berlin & Beyond« in der Kategorie »Youth 4 German Cinema« geehrt. Die Jury besteht aus Schüler*innen aus den USA, Kanada und Mexiko.

Der Roadmovie »Vielmachglas« erzählt die Geschichte von Marleen (Jella Haase), die mit Anfang 20 noch nicht so recht weiß, was sie mit ihrer Zukunft anfangen soll. Sie wohnt noch bei den Eltern und kann sich nicht für ein Studienfach entscheiden. Ihr Bruder Eric (Matthias Schweighöfer) führt ein ganz anderes Leben und hat schon fast die ganze Welt bereist. Bei einem Besuch in der Heimat schenkt er Marleen ein »Vielmachglas«, um sie auf andere Gedanken zu bringen. In dem Glas soll sie alle Momente aufbewahren, in denen sie sich etwas getraut hat. Zunächst steht sie der Sache skeptisch gegenüber, aber nach einem Schicksalsschlag begibt sie sich mit dem Vielmachglas im Gepäck auf den Weg, der zu einer Reise zu sich selbst wird.

Das 23. »Berlin & Beyond« Film Festival findet vom 08.-14. März in San Francisco statt.

Foto: Kino.de

Heinz

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Heinz

Kurzfilmprojekt aus dem 3. Semester 2019 der ifs internationale filmschule köln
Deutschland 2019 | 01:30 Min.

Ein alter Mitarbeiter eines Krematoriums, besser bekannt als Heinz, wird durch ein plötzliches Klopfen aus einem Sarg überrascht.

Crew

VFX: Robin Pfister

ifs-Alumni auf Berlinale ausgezeichnet

Die Dokumentation »Talking about Trees« , produziert von ifs-Absolventin Melanie Andernach, wurde auf der Berlinale mit dem »Glashütte Original – Dokumentarfilmpreis« und dem Panorama Publikumspreis ausgezeichnet. »Taling about Trees« ist eine Dokumentation von Suhaib Gasmelbari Mustafa, der die Geschichte vom Kampf und der Leidenschaft einer Gruppe jung gebliebener, humorvoller, alter sudanesischer Cineasten erzählt. Nach Jahren des Exils kommen sie wieder zusammen, um sich endlich ihren alten Traum zu erfüllen und das Kino im islamischen und totalitären Sudan wiederzubeleben. Ihre eigenen Filme, aber auch all die verlorengegangen Bilder und die, die für immer nur eine Sehnsucht bleiben werden, offenbaren die schönen, aber auch erschreckenden Seiten ihres Landes. „Talking about Trees“ ist eine Produktion der Kölner Made in Germany Filmproduktion in Koproduktion mit Agat Films & Cie und Goï Goï Productions. Die Filmstiftung förderte die Postproduktion. Weitere Infos finden Sie hier.

Der Silberne Bär Alfred-Bauer-Preis für einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet, ging an »Systemsprenger« (R: Nora Fingscheidt), von Produzent und ifs-Absolvent Jakob D. Weydemann (Weydemann Bros.). Zusätzlich wird das Drama in der Kategorie Leser- & Publikumspreis mit dem »Preis der Lesejury der Berliner Morgenpost« geehrt.
Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

Foto: John Macdougall/AFP

ROAN

ROAN

Projektfilm aus dem 3. Semester 2019 der ifs internationale filmschule köln
Dokumentation | 12 Min.

In dem Film ROAN entfaltet sich die zärtliche Beziehung zwischen einer vietnamesischen Großmutter und ihrer Enkeltochter, die in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Während sie einen Tag in der Wohnung der Großmutter in Berlin-Reinickendorf verbringen, teilen sie nicht nur kleine Überraschungen des Alltäglichen miteinander, sondern stellen sich auch größere, existenzielle Fragen des Lebens.

Crew

Regie: Thuy Trang Nguyen

Kamera: Katarzyna Mazur, Ann-Katrin Pauly

Editing: Ebru Sara Bilen

Cast

Roan Thi Luan

Thuy Trang Nguyen

Preise & Festivals

  • Berlin Feminist Film Fest 2019